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Pausenmanagement

Pausen machen will gelernt sein. Aber 60 % der Arbeitnehmer – so eine Studie vom Deutschen Gewerkschaftsbund - arbeitet mehr als vertraglich vereinbart und verzichtet sogar auf die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen (ab 6 Stunden Arbeitszeit eine 30 minütige Pause). Allerdings sind die gesetzlichen Pausen nach der Empfehlung von Arbeitswissenschaftlern nur als Minimum zu verstehen. Doch wie sieht deren Empfehlung zum Pausenmanagement aus? Ratsam wäre eine halbstündige Mittagspause, vor- und nachmittags jeweils zusätzlich eine Viertelstunde sowie stündlich eine 5 minütige Pause. Nun könnte manch Arbeitgeber argumentieren, wer so oft die Arbeit unterbricht, wird weniger leisten. Weit gefehlt: die Produktivität von Arbeitnehmern, die diese Pausenregelung einhalten, ist laut Studien nicht geringer als von jenen, die nur eine halbstündige Mittagspause machen.

 

Um den größten Pausenbenefit zu erreichen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen: während der Mittagspause sollte der Fehler vermieden werden, verdeckt weiter zu arbeiten, indem man z.B. mit Kollegen über arbeitsbezogene Themen spricht. Die Pause sollte möglichst im Gegensatz zur Arbeit gestaltet werden: wer während der Arbeit im Büro sitzt, sollte sich draußen bewegen. Im Großraumbüro arbeitend könnte für den Betroffenen eine allein verbrachte Pause erholsamer sein.

Bei der 15-Minuten-Pause vor- und nachmittags sollte der Arbeitsplatz kurz verlassen werden, um gedanklich nicht an der Arbeit ‚hängen‘ zu bleiben. Wer kann, sollte sich idealerweise an die frische Luft begeben, was die Konzentrationsfähigkeit erhöht.

Die 5-Minuten-Pause sollte mit Nichts-Tun verbracht werden. Anbieten könnte sich z.B. eine kurze Entspannungs- oder Meditationsübung (s. auch unter www.donothingfor2minutes.com). Alternativ dazu können auch kleine Bewegungseinheiten durchgeführt werden, die den einseitigen Belastungen am Arbeitsplatz entgegenwirken.

Quelle: SHZ vom 13.12.2014

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