Kompaktwissen Männergesundheit

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage!

Ab sofort finden Sie an dieser Stelle meinen 'Blog: Kompaktwissen Männergesundheit'. Warum dieser Blog? In beiden Männergesundheitsberichten ist nachzulesen, dass Männer im Vergleich zu Frauen weniger über Gesundheitsthemen wissen. Hier möchte ich Abhilfe schaffen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass erwerbstätige Männer zu 90 % vollzeitbeschäftigt sind und mehr Überstunden leisten als Frauen. Sie erhalten von mir oder anderen Gesundheitsexperten kurz und knackig  fachlich fundierte Beiträge, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Möglichst garniert mit Tipps, die man einfach und schnell umsetzen kann zusammen mit Empfehlungen, wo man weitergehende Informationen erhält.

Sie können sich mit Klar- oder Nickname anmelden kann, so dass Sie bei jedem neuen Beitrag informiert werden. Selbstverständlich können Sie auch die Blogs, die für Sie besonders wertvoll waren, in den sozialen Netzwerken in Umlauf bringen.

Ihr Johannes Vennen

Veröffentlicht von am in Männergesundheit allgemein

In der ZEIT-Ausgabe 27/2015 packten die Autoren ein 'heißes' Eisen an: es ging in dem Dossier-Artikel um das Unfallrisiko von älteren Autofahrern. Hier einige Fakten aus dem Artikel:

  • 40 % der älteren Autofahrer braucht eine stärkere Brille.
  • Der Anteil von älteren Verkehrsteilnehmern (76 - 80 Jahren) mit Führerschein ist in den letzten Jahrzehnten von unter 20 % (1976) auf über 70 % (2008) gestiegen.
  • Bei Pkw-Unfällen mit Personenschäden sind die über 75-jährigen zu 75,5 % der Fälle Hauptverursacher. Ähnlich schlechte Werte haben nur die jüngsten Fahrer (18-21 Jahre): nämlich knapp über 70 %.
  • Der Anteil von Menschen über 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung beträgt 21 %. Sie sind nur zu 14 % aller Unfälle mit Personenschäden verantwortlich. Was diese Zahl vom statistischen Bundesamt jedoch vernachlässigt ist, dass Senioren kürzere Strecken fahren und insofern ihr Unfallrisiko je Kilometer besonders hoch ist.
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  • Hermann Tapper sagt #
    Passend hierzu ein Erlebnis, das ich gestern mit meinem Sohn Hauke an einer belebten Kreuzung in Oldenburg hatte. Auf dem Weg zum
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Veröffentlicht von am in Prävention Männergesundheit

Jetzt steht ja bald wieder die Urlaubszeit an. Dass sich Urlaub auf Psyche und Gesundheit auswirkt, ist ein Allgemeinplatz. In diesem Blog sollen die genaueren Zusammenhänge und Anregungen für die ‚Urlaubspraxis‘ ausgeführt werden.

Erwartungsgemäß fanden niederländische Forscher heraus, dass wir im Urlaub entspannter sind und uns wohler fühlen - meistens aber erst nach zwei bis drei Urlaubstagen. Zum Ende des Urlaubs verschlechtert sich das Befinden wieder. Der Glückspegel steigt aber auch schon während der Planung. Wer seinen Urlaub plant, fühlt sich nicht nur glücklicher, sondern beurteilt seine gesundheitliche und familiäre Situation positiver als Befragte, die sich nicht auf eine Reise vorbereiten.
Eine schwedische Psychologin fand heraus, dass das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben höher ist, je seltener man in den vergangenen Jahren in Urlaub gefahren ist. Die Betonung liegt auf Reisen: Urlaub zu Hause bringt weniger.

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Veröffentlicht von am in Natur und seelische Gesundheit

Auf die segensreiche Wirkung von Natur auf Körper und Seele hab ich an anderer Stelle ja schon hingewiesen. Bei einer Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass es eine wissenschaftliche Disziplin gibt, die sich den Wechselwirkungen zwischen Natur und menschlichem Erleben und Verhalten widmet, nämlich die Natursoziologie bzw. –psychologie. Auf dieser Seite findet man auch interessante Befunde zur förderlichen Wirkung von Natur auf unsere körperliche und seelische Gesundheit. Hier eine kleine Auswahl der nachgewiesenen Effekte:

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Veröffentlicht von am in Männer und Psychotherapie

Bundesweit warten Patienten durchschnittlich drei Monate auf einen ambulanten Therapieplatz. Das ist natürlich zu lange, wenn man sich in einer akuten Krise befindet. Andererseits gibt es auch Patienten, die glücklich wären, wenn sie nur drei Monate warten müssten. Und damit komme ich zum eigentlichen Thema: die drei Monate sind ein Durchschnittswert. Die frohe Botschaft ist nun: so wie es Patienten gibt, die länger als ein Vierteljahr warten, muss es ja auch solche geben, die früher zu einem Therapieplatz kommen.

In dem heutigen Blog möchte ich Tipps geben, wie das unter Umständen SIE sein können.

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Veröffentlicht von am in Seelische Männergesundheit

Dass ständige Erreichbarkeit mit dem Smartphone auch nach Feierabend der Gesundheit schadet, ist mittlerweile sattsam bekannt. Aber gilt dies auch für Personen, die es gründsätzlich positiv finden, abends in dringenden Fällen erreichbar zu sein? Dieser Frage sind Wissenschaftler der Kasseler Universität nachgegangen. Sie untersuchten 138 Beschäftigte, die in unterschiedlichen Unternehmen überwiegend 'geistig' beschäftigt waren (sog. Wissensarbeiter). Die Teilnehmer sollten eine Woche lang in einem Tagebuch protokollieren, inwieweit sie außerhalb der Arbeit das Internet oder Mobilfunk für berufliche Zwecke nutzten. Nur 10 % der Befragten unterbrachen nie ihren Feierabend. Der Rest opferte durchschnittlich 46 Minuten für die Beantwortung beruflicher Fragen via E-Mail oder Telefon.

Auch die Beschäftigten, die ihre Erreichbarkeit positiv bewerteten, beklagten am nächsten Morgen eine schlechtere Stimmung, weniger Vitalität und eine tendenziell schlechtere Schlafqualität. Die Autoren der Studie plädieren für technische Lösungen, z.B. Smartphone-Filter, um die Belastungen durch berufliche Nachrichten zu verringern. Quelle: Report Psychologie 2/2015.

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Veröffentlicht von am in Gesundes Surfen

Sie lesen einen Arztbrief oder Befundbericht und verstehen nur Bahnhof? Dann könnte Ihnen washabich.de helfen. Auf dieser Internetseite können Sie den Befundbericht einsenden und erhalten - kostenlos - eine leicht verständliche Übersetzung, die von Medizinstudenten verfasst wurde. "Der Patient von heute will seine Erkrankung verstehen, möchte an der Entscheidung über seine Behandlung teilhaben" - so die Gründer der Internetseite. Dies setze voraus, dass dem Patienten verständliche Gesundheitsinformationen zur Verfügung stehen. Zum anderen müssen Ärzte genau solche Infos kommunizieren können. Genau das sollen angehende Ärzte auf dieser Plattform trainieren. Nämlich das Fachchinesische in den Befundberichten in eine verständliche Form zu übersetzen. Alles in allem eine geniale und zurecht zweifach prämierte Idee der Gründer: Patienten erhalten verständliche Informationen und Studenten lernen verständlich zu formulieren.

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Veröffentlicht von am in Seelische Männergesundheit

Väter aufgepasst. Eine hohe Computernutzung kann sich bei Ihren Kindern zur Sucht entwickeln. Die Computerspielabhängigkeit ist vor zwei Jahren von amerikanischen Psychiatern offiziell als sog. substanzunabhängige Suchterkrankung – ähnlich wie die Spielsucht – anerkannt worden. Von Abhängigkeit spricht man, wenn Onlinespielen zur dominierenden Tagesbeschäftigung wird und vor allem genutzt wird, um negative Emotionen zu beseitigen. Gefährdet sind vor allem Jungs mit einem geringen Selbstwertgefühl, die im realen Leben Außenseiter sind. Durch das Spielen entwickeln sie virtuelle Freundschaften und können sich zuweilen als Sieger erleben. Dass Jungs mehrheitlich von der Online-Sucht betroffen sind, hängt Experten zufolge mit dem männlichen Belohnungssystem im Gehirn zusammen, das beim Spielen getriggert wird.

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