Veröffentlicht von am in Prävention Männergesundheit

Fast genau vor zwei Jahren habe ich zum Thema 'Müßiggang' gebloggt. Jetzt habe ich ein Gedicht von Ulrich Schaffer gefunden, der die wesentlichen Botschaften in wunderbaren Worten zusammenfasst:

Du hast das Recht, nichts zu tun.
Dein Wert hängt nicht
von Deiner Leistung ab.
Du hast das Recht,
nicht erfolgreich zu sein
in der Art, wie Erfolg
meistens gemessen wird:
Besitz, Ansehen, Ruhm, Verbindungen.
Du hast das Recht,
Dich nicht zu beweisen,
andere nicht überzeugen zu wollen
von Deinen Fähigkeiten,
weil für Dich nicht alles
ein Konkurrenzkampf ist

Du hast das Recht,
still bei Dir selbst zu bleiben
und das Leben nicht als Gegnerschaft,
sondern als Begegnung mit anderen
zu sehen.

Einfach phantastisch! Als wenn Ulrich Schaffer das Gedicht für Männer geschriebe hätte. Diese Zeilen und viele andere lebensphilosophischen Impulse stammen aus dem Buch 'Grundrechte. Ein Manifest' und ist im Kreuz-Verlag erschienen.

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Jetzt steht ja bald wieder die Urlaubszeit an. Dass sich Urlaub auf Psyche und Gesundheit auswirkt, ist ein Allgemeinplatz. In diesem Blog sollen die genaueren Zusammenhänge und Anregungen für die ‚Urlaubspraxis‘ ausgeführt werden.

Erwartungsgemäß fanden niederländische Forscher heraus, dass wir im Urlaub entspannter sind und uns wohler fühlen - meistens aber erst nach zwei bis drei Urlaubstagen. Zum Ende des Urlaubs verschlechtert sich das Befinden wieder. Der Glückspegel steigt aber auch schon während der Planung. Wer seinen Urlaub plant, fühlt sich nicht nur glücklicher, sondern beurteilt seine gesundheitliche und familiäre Situation positiver als Befragte, die sich nicht auf eine Reise vorbereiten.
Eine schwedische Psychologin fand heraus, dass das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben höher ist, je seltener man in den vergangenen Jahren in Urlaub gefahren ist. Die Betonung liegt auf Reisen: Urlaub zu Hause bringt weniger.

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Pausen machen will gelernt sein. Aber 60 % der Arbeitnehmer – so eine Studie vom Deutschen Gewerkschaftsbund - arbeitet mehr als vertraglich vereinbart und verzichtet sogar auf die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen (ab 6 Stunden Arbeitszeit eine 30 minütige Pause). Allerdings sind die gesetzlichen Pausen nach der Empfehlung von Arbeitswissenschaftlern nur als Minimum zu verstehen. Doch wie sieht deren Empfehlung zum Pausenmanagement aus? Ratsam wäre eine halbstündige Mittagspause, vor- und nachmittags jeweils zusätzlich eine Viertelstunde sowie stündlich eine 5 minütige Pause. Nun könnte manch Arbeitgeber argumentieren, wer so oft die Arbeit unterbricht, wird weniger leisten. Weit gefehlt: die Produktivität von Arbeitnehmern, die diese Pausenregelung einhalten, ist laut Studien nicht geringer als von jenen, die nur eine halbstündige Mittagspause machen.

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Von Prof. Weisser haben wir ja nun erfahren, dass Übergewichtige selbst dann von Ausdauer und Fitness profitieren, wenn sie nicht abnehmen wollen oder können. Ob groß oder klein, dick oder dünn: Ausdauer und Bewegung tut allen gut. Prof. Frank Sommer und Michael Schophaus beschreiben in ihrem Männergesundheitsbuch die segensreichen Wirkungen von Bewegung und Fitness. Hier die Highlights:

  • Bewegung stärkt das Immunsystem, Muskeln, Sehnen, Bindegewege und Selbstbewusstsein
  • Bewegung verringert das Risiko von Darm- und Prostatakrebs, einer Herzerkrankung, von Bluthochdruck, eines frühzeitigen Todes durch Schlaganfall und von Knochenschwund
  • Bewegung reduziert Gewicht, Angstzustände und Depressionen
  • Bewegung stimuliert Fettstoffwechsel, den Anstieg der guten HDL-Cholesterinwerte und Hormonproduktion
  • Bewegung senkt die schlechten und gefährlichen LDL-Cholesterinwerte und die Anfälligkeit für Infektionen
  • Bewgung verbessert die Durchblutung der Organe, das Kurzzeitgedächtnis, Libido und Sexualität, die Bewältigung von Stresssituationen und die allgemeine Leistungsfähigkeit
  • Bewegung erhöht die maximale Sauerstoffaufnahme und Lebensqualität
  • Bewegung sichert einen unabhängigen Lebensstil bis ins hohe Alter

Und jetzt sind Sie dran! Welche Gründe brauchen Sie noch, um fitter zu werden?

Quelle und Buchempfehlung: Steh Deinen Mann. Die besten Tipps für Gesundheit, Glück und Sex von Frank Sommer und Michael Schophaus

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Heute ein Blog von Prof. Dr. Burkhard Weisser, einer der Hauptreferenten auf dem 1. Schleswig-Holsteiniischen Männergesundheitstag und Sportmediziner am Institut für Sportwissenschaft an der Christian-Albrecht-Universität Kiel

 

Unbestritten ist, dass lebenslang Normalgewichtige die beste Gesundheitsprognose aufweisen. Sollte es also auch selbstverständlich sein, dass wir allen Übergewichtigen eine Gewichtsabnahme dringend empfehlen?

Ab einem gewissen Alter (ca. 40-50 J.) haben jedoch Übergewichtige in der Gesamtbevölkerung keine verschlechterte Prognose mehr. Wie ist dies erklärbar? Es existiert wohl eine große Untergruppe aus gesunden Dicken ohne die typischen kardio-metabolischen Begleiterkrankungen („Healthy obesity“). Außerdem ist Adipositas kein Risikofaktor für Individuen mit guter Fitness („Fat but fit“), im Gegenteil: fitte Fette leben gesünder als unfitte Normalgewichtige.

Weitere Argumente gegen eine zu starke Fixierung auf die Gewichts¬abnahme sind der meist sowieso fehlende Erfolg und die daraus resultierende Frustration bei Ärzten und Patienten. Wichtiger wäre es, unsere berechtigten Bemühungen zur Lebensstiländerung auf die Verbesserung der körperlichen Leistungs¬fähigkeit zu fokussieren. Lieber die Fitness verbessern als abnehmen um jeden Preis!

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1. Achtet auf Euren Penis! Verstopfte Penisgefäße gleich verstopfte Herzkranzgefäße.
Studien haben bewiesen: Ungefähr sechs Jahre nach den ersten Erektionsproblemen
tritt häufig ein Herzinfarkt oder Schlaganfall auf.

2. Geht zur Vorsorge! Wenn Vater, Bruder, Opa oder Onkel Prostatakrebs hatten:
Nicht erst ab 45 zum Arzt gehen, sondern schon die Vorsorge fünf Jahre früher machen.

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